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7. Sport: Fit in die Zukunft
TüArena

Die Herausforderung:

Der Sport in Tübingen bietet ein vielfältiges Bild: er fördert Körperbeherrschung, Integration und Gesundheit, bringt aber auch immer wieder nationale und internationale Spitzenleistungen hervor. Doch die Bedingungen dafür sind vielfach nicht optimal.

Schon für die Bewegung der Kleinsten fehlt es oft an geeigneten Räumlichkeiten. Jugendsportschulen in Tübingen haben regen Zulauf – aber oft zu wenig Platz. Genau so mangelt es für die wachsende Zahl älterer Menschen an kleineren, öffentlich nutzbaren Räumen für Fitness- und Gymnastik-Programme. Sport- und Spielplätze in Quartiersnähe fehlen allzu oft oder sind in einem schlechten Zustand. Für den Schulsport ist auch nach dem Bau der Großsporthalle nur eine leichte Entspannung eingetreten. Die Sportanlagen der Uhlandschule werden von den Schülerinnen und Schüler als gefährlich erlebt. Der Sportstättenatlas sieht nur fünf von 30 Tübinger Sporthallen in einem guten Zustand, hingegen wird ein großer oder sehr großer Sanierungsbedarf bei zwölf Hallen festgestellt.

Über die Nutzung der Anlagen des Sportinstituts ist ein Streit ausgebrochen. Die hohen Gebühren für die Belegung der Großsporthalle sind für viele Vereine zum Problem geworden. Das unsolide Finanzierungskonzept und dessen Folgewirkungen sind eine dauerhafte Belastung für die Stadt. Für den Spitzensport ist mit der Großsporthalle zwar ein neuer Veranstaltungsort geschaffen worden, doch insbesondere für die Leichtathleten fehlt eine solche Möglichkeit nach wie vor. Der Sportstättenbericht blieb ohne Konsequenzen.

Das Programm für Tübingen:

Tübingen kann sich leider auf absehbare Zeit keine zweite Sportinvestition in der Dimension der Großsporthalle leisten. Um so wichtiger ist es jetzt, sich darüber klar zu werden, welche Aufgaben zuerst angepackt werden müssen. In vielen Kommunen sind hierzu Sportentwicklungspläne in enger Zusammenarbeit mit allen Vereinen und Nutzergruppen aufgestellt worden. Der württembergische Landessportbund bietet für diesen Prozess operative Unterstützung und erfahrenes Personal an. Darauf sollten wir zugreifen.

 

Mit dem Bericht über den Zustand der Sportstätten aus dem Jahr 2001 gibt es bereits eine gute Datengrundlage. Der Sanierungsbedarf ist bekannt, eine Vielzahl von Angebotsdefiziten ist benannt. Jetzt muss es darum gehen, auf Nutzungskonzepte abgestimmte Investitions- und Sanierungszeitpläne zu erstellen. Das Wissen und die Wünsche der Vereine müssen bei der Erstellung eines Sportentwicklungsplans genutzt und wirksam werden. Weil das Geld nicht für alle Bedarfe zugleich ausreicht, muss ein Konsens über die vordringlichen Maßnahmen erzielt und die Kooperation gefördert werden. Vorhandene Sportanlagen müssen optimal genutzt werden. Gebührenregelungen dürfen nicht dazu führen, dass Nutzungszeiten verloren gehen.

Das Ergebnis eines solchen Prozesses darf nicht am Anfang feststehen, doch einige Eckpunkte will ich benennen: Tübingen braucht eine funktionierende Leichtathletikstätte. Eine städtische Wettkampf- und Trainingstätte in der Nähe der Schulen in der Uhlandstraße (alter SV 03-Platz) wäre wünschenswert. Solange dafür das Geld nicht reicht, muss die Stadt mit der Universität eine tragfähige Vereinbarung für die Nutzung der Einrichtungen des Sportinstituts finden. Eine solche Vereinbarung setzt auch auf Seiten der Stadt Bereitschaft zum Entgegenkommen voraus. Der Wunsch der Universität, eine wettkampftaugliche Leichtathletikbahn zu erhalten, in der sich unsere Spitzensportler präsentieren können, und die Nutzungswünsche der Stadt im Schul- und Freizeitsport könnten in eine Vereinbarung über eine gemeinsame Investition münden.

Für die zahlreichen sanierungsbedürftigen Sportplätze sollten mit den Hauptnutzern Vereinbarungen über Wartung und Pflege gefunden werden. Städtische Platzwarte wurden in den letzten Jahrzehnten eingespart und sind auch in Zukunft schwer finanzierbar. Wo sich Vereine und Nutzer verpflichten, einen Sportplatz künftig in Schuss zu halten, kann die Stadt die Investitionsmittel für eine Sanierung leichter bereit stellen. Für Bolz- und Quartiersspielplätze sollte die Stadt Patenschaften vergeben, um deren Bespielbarkeit über längere Zeit zu sichern. Für den Outdoor- Sport kann die Stadt bei ohnehin anstehenden Sanierungsarbeiten die Bedingungen verbessern. Zum Beispiel würde ein neuer Belag für das noch nicht sanierte Stück des Radwegs im Ammertal auch für Skater eine neue, landschaftlich sehr reizvolle Strecke mit Bahnanschluss in Unterjesingen eröffnen.


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